Seminare im Rahmen der Volkshochschule München / Buchenried 2011/12

Die Idee vom guten Leben und die Postmoderne
Zwischen dem abstrakten Guten (Platon) und dem guten Selbst-tun (Sokrates) zeigt sich die Differenz von Idee und Wirksamkeit. Die Phrónesis als praktische Tüchtigkeit bezeichnet nur den Umfang dieser Frage. Der Prozess der Selbstgestaltung, das Selbstwerden (autogenesis), bringt eine ganz eigene, innere Dynamik der Seele in Gang. Sie geht über die Vorstellung von ethischen Kategorien (Kant) hinaus. In ihr sind die Denkwerkzeuge dem Zweck untergeordnet. In der „Sorge um sich“ hat Foucault diese ursprüngliche Praxis wiederentdeckt. Die sokratische Selbstsorge will jedoch nicht beschreiben, wie etwas sozial geregelt ist. Sie zeigt existentielle Weisen des Gut-tuns. Denn das Gute kann nicht „vernommen“ werden, wenn es keine innere Praxis ist!
DG 4190 – Vortragskurs | 7. März bis 23. Mai 2012 (nicht 4.4., 11.4., 9.5) |
10 x Mittwoch, 18.00 bis 19.30 Uhr
Volkshochschule München, Gasteig | Rosenheimer Straße 5 – Raum 0111 | www.mvhs.de

Philosophie aktuell im Frühjar 2012
Das Offene Programm bietet Ihnen die Möglichkeit, spontan und jederzeit an dem Kurs teilzunehmen. Ausgehend von den Problemen des Alltags werden wir versuchen, den philosophischen Hintergrund aktueller Fragen zu erläutern:
Bei der Diskussion diese Fragestellungen werden wir auf das Wissen der großen Philosophen wie Sokrates, Platon, Kant, Hegel, Nietzsche, Adorno, Horkheimer, Jaspers, Sartre, aber auch Hannah Arendt u.a. zurückgreifen. Die vorgeschlagenen Themen verstehen sich als Angebot zur Diskussion. Sie können darüber hinaus Fragen aufwerfen und zur Debatte stellen.

DG 4010 – Offenes Programm | 1. März bis 24. Mai 2012 (nicht 5.4., 12.4., 10.5.) |
10 x Donnerstag, 10.00 bis 11.30 Uhr
Volkshochschule München, Gasteig | Rosenheimer Straße 5 – Raum 0115 | www.mvhs.de

Kulturelles Lernen in postmoderner Zeit
Die Differenz der Kulturen, der Unterschied der Zivilisationen, die Pluralität der Lebensformen und die Globalisierung unserer Beziehungen, das sind weltweite Phänomene. Haben sich dadurch die Kulturen angenähert? Sind Kulturen Lernsysteme? Wo und wie durchdringen sie ihre Grenzen? Hat sich die "Theorie der Kulturzyklen" überlebt (Spengler) und entwickelt sich ein neuer Anfang? Neben der alten Arbeitsmoral (M. Weber) entstehen neue Lebensformen. Wie lernen Kulturen und wodurch werden sie veranlasst, Existenzweisen zu erfinden? Welches neue Zeitverständnis öffnet die Postmoderne?
TT 0052 – Wochenendseminar | 15. bis 17. Juni 2012 | Beginn: Freitag 18.00 Uhr |
Ende: Sonntag 14.00 Uhr
Haus Buchenried | Assenbucherstraße 45 | 82335 Berg-Leoni | Telefon 08151 9620-0 |
www.buchenried.de

 
 
 
   
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