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Seminar für Führungskräfte 1:
Veränderung als Chance – Führung als Aufgabe

Sie sind der Veränderung ausgesetzt und wollen sich behaupten. Sie suchen sich als Führungskraft zu steigern und die Wissensgesellschaft für sich zu nutzen.

Der Grund:
Die Veränderung der Arbeitswelt durch die Wissensgesellschaft steigert die Anforderungen an das Führungsverhalten. „Wissen ist Macht“ (Francis Bacon) – der Satz gilt nur bei kreativer Anwendung an jeweils neue Bedingungen. So ist Wissen heute mehr als nur Fachwissen. Aus dem souveränen Umgang mit Wissen und Nichtwissen entsteht ein neuer Zugang zur schöpferischen Kommunikation, einerseits mit sich selbst, andererseits im Umgang mit den Mitarbeitern. Souveränes Verhalten erzeugt größere Handlungsmacht. Sie ist in einer offenen Gesellschaft unentbehrlich. Die Erosion der alten Führungsstrukturen ist unmittelbare Folge des Wandels unserer Gesellschaft. Technische Innovationen und ihre globale Anwendung verändern das Selbstverständnis der Menschen in ihrem Umgang miteinander. Ihnen die Furcht vor der Zukunft zu nehmen, wird zur Aufgabe von Führung. Neue Wege zu öffnen und Perspektiven der Problemlösung anzubieten, die als Chance begriffen werden können, qualifiziert zur Leitung.

Inhalte:

  • Grundlagen der Wissensgesellschaft
  • Vom Missverstehen zum Verstehen, das sokratische Lernmodell
  • Grundlagen der Ethik und ihre gegenwärtigen Aufgaben
  • Wie wird aus Furcht und Angst Offenheit und Aufbruchstimmung
  • Die langen Wellen der Basisinnovationen und ihre Konsequenzen
  • Umsetzung von Wissen in Lernpraxis
  • Vom Dogmatismus des Besserwissens zur Kooperation vernetzten Wissens

Methoden:
Vermittelt werden die ethischen Grundlagen der Führung an Modellen und Beispielen, die immer in Verbindung mit der Praxis der Teilnehmer stehen. Es wird gezeigt, wie ein neuer und erfolgreicher Führungsstil auf einem ethischen Hintergrund aufgebaut werden kann. Wir arbeiten an der Einsicht, dass ein souveräner Führungsstil in einer wissensbasierten Gesellschaft die einzig erfolgreiche Form ist, Mitarbeiter in innovativen Prozessen zu führen. Innovation lässt sich nicht befehlen. Innovation ist ein Prozess, in dem die Beteiligten erfolgreich sind, weil sie ihn wollen, verstehen und genießen können. Das führt zu einem Wachstum an Verständnis. Dieses Verständnis kann als ethische Führung erlernt werden.

Zielgruppe: Mitarbeiter in Leitungspositionen oder Projektverantwortliche aus allen Berufsgruppen.

Dauer: 09:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Ort: nach Vereinbarung
Teilnehmerzahl: 10 – 15

Seminar für Führungskräfte 2:
Angemessen führen
Thema: In einer Zeit entgrenzter Aufgabenstellungen neigen Führungskräfte häufig dazu, sich zu perfektionieren. Man will verbessern, „was man gelernt hat“ und bewegt sich damit doch in begrenzten Mustern. Das kann zu einem Rückzug auf die fachliche Kompetenz führen. Diese Begrenzung, so sinnvoll sie oft ist, verengt den Blick. Sie folgt den Nöten des Tagesgeschäfts. Doch gerade über das Tagesgeschäft müssen Führungskräfte sich erheben. Ohne den Blick von oben versinken wir in der Abwicklung von Routinen. Ohne diesen Blick übersehen wir, dass uns aus dem Tagesgeschäft ständig neue Aufgaben zuwachsen.

Aufgabenstellung: Paradoxerweise liegen die Grenzen für Führungskräfte heute in der grenzenlosen Wissensvermehrung und in der Offenheit der Gesellschaft. Grundsätzlich ist das eine gute Entwicklung. Doch sie hat auch zu einer Zunahme der Anforderungen und Aufgabenstellungen geführt. Notwendig sind neue Lösungswege.
In der Flut der ausufernden Anforderungen müssen Führungskräfte angemessen agieren. Das können sie nur, wenn sie in der Lage sind zu entscheiden. Wer entscheiden will, muss Abschied nehmen von eingefahrenen Wegen. Um hier die rechte Wahl zu treffen, müssen in der Führungskraft geistige Bilder, alternative Entwürfe entstehen.
Kreative Entwürfe sind der Stoff, mit dem Krisen bewältigt werden. Sie zeichnen sich durch die Nähe zum Problem und durch den Sinn für den Überblick aus. Mit Hilfe solcher Entwürfe muss die Führungskraft täglich die Brücke schlagen zwischen den unabweisbaren Anforderungen des Arbeitsfeldes und den vorhanden Fähigkeiten der Mitarbeiter. Gerade sie brauchen die Anleitung zur Selbständigkeit. Sie wollen sich orientieren an der souverän vorgetragenen Erwartung des Chefs.

Ziel und Weg: Die Führungskraft soll in die Position gebracht werden, den eigenen Erwartungen zu genügen. Wir sind der Überzeugung, dass das nur gelingt, wenn wir lernen, Lösungswege zu finden, die den Problemen angemessen sind. Ausgehend vom Zentrum der Aufgabe müssen diese Wege erfunden werden. Dazu braucht es Teamwork. Doch das erste Teamwork ist das Teamwork der Führungskraft mit sich selbst. Von diesem inneren Teamwork muss die Führungskraft selbst überzeugt sein. Dazu bedarf es nach meiner Erfahrung der Anleitung im Dialog. Dann wird sich die Führungskraft nicht im Kreise drehen und den inneren Wachstumsprozess wollen. Nur wer weiß, dass er sich selbst führen kann, kann auch andere führen und überzeugen.

Inhalte: Diese Selbstführung zu schaffen, steht im Zentrum der gemeinsamen Arbeit, die ich den Führungskräften anbiete. Es geht um die Öffnung des Blicks für die neuen Wege. Es geht um den Mut zur Selbsterfindung. Führungskräfte können lernen, sich selbst Gestalt zu geben, wenn sie wissen wie. Bei dieser Aufgabe stehe ich Ihnen zur Seite. Ich will Ihnen exemplarisch zeigen, wie Sie dieses gemeinsame Gehen und Problemlösen betreiben können. Das werden Sie dann auch in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern anwenden.

Zielpersonen: Leitungskräfte, die an sich arbeiten wollen und Projektverantwortliche, die ihre Verantwortung ernst nehmen

Dauer: Gearbeitet wird in ganztägigen Einzelterminen
Ort: nach Vereinbarung

 
 
 
 
   
© 2006 | Dr. Xaver Brenner